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Coachingthema: Selbststeuerung + Resilienz

Selbstführung und Selbststeuerung

Voraussetzung für eine wirksame Selbstführung ist die Fähigkeit, sich selbst präzise beobachten zu können, dadurch die eigenen Reaktions-, Verhaltens- und Handlungs­muster wahrzunehmen, zu analysieren und zu bewerten und flexibel an die aktuellen Herausforderungen und Situationen anpassen zu können. Das führt zu Selbsterkenntnis und zur Selbstverantwortung. Damit entscheidet man sich dazu, die eigene Befindlichkeit und den eigenen Lebenserfolg im Wesentlichen als Ergebnis der Entscheidungen und Handlungen zu sehen, die man selbst gestaltet.
Das hat den Preis, dass man weniger "die Umstände", "das Schicksal" oder "die Anderen" für Misserfolge und Schwierigkeiten verantwortlich machen kann. Dafür erlebt man Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit bewusster, vertraut man mehr auf sich selbst und die eigenen Kompetenzen und lebt eher proaktiv als reaktiv.
Eine gut funktionierende Selbststeuerung ist auch Voraussetzung dafür, dass man andere Menschen gut führen kann. Selbstvertrauen und Selbstwertschätzung bewirken, dass andere Menschen Vertrauen gewinnen können und bereit sind, sich führen zu lassen.

Pilotin im Cockpit symbolisch für: Selbststeuerung
Grafik Kreis - 12 Faktoren zur Resilienz-Entwicklung

Wie entsteht Resilienz?

Resilienz bedeutet so viel wie "Widerstandsfähigkeit" und beschreibt die Fähigkeit von Menschen Krisen, schlimme Erfahrungen und schwerste Belastungen ohne dauerhafte psychische Schäden zu überstehen bzw. sich von erlittenen Traumata gut zu erholen oder aus Krisen sogar gestärkt hervorzugehen. Manche Menschen scheinen diese Fähigkeit von Natur aus zu besitzen. Aber sie ist meistens durch Erfahrungen gewachsen und kann grundsätzlich auch trainiert werden. Es gibt verschiedene Darstellungen, welche Faktoren für die Entstehung von Resilienz maßgeblich sind. Im Wesentlichen werden dabei die Fähigkeit zur Selbstregulation und der Umgang mit starken Gefühlen, Vertrauen in die eigenen Stärken, Werte und Überzeugungen, gute soziale Einbindung und positive bzw. optimistische Erwartungen an die Zukunft genannt. Wenn dazu auch Realismus, Akzeptanz, Toleranz und Gelassenheit kommen, kann diese Fähigkeit wachsen. Resiliente Menschen können auch sehr leidvolle Erlebnisse als wichtige Lernerfahrungen nutzen und dadurch stärker werden. Resilienz schützt vor Retraumatisierungen, dem "Nicht-loslassen-können", dem dauerhaften Leid. Das ist möglich, wenn man die Fähigkeit hat, eigene belastende Erlebnisse dissoziiert zu betrachten, also ähnlich wie ein neutraler Beobachter.


Wozu dient Resilienz-Coaching?

Resilienzfähigkeiten nützen Menschen im Alltag, beruflich und privat.

  • Umgang mit Stress, hohen Anforderungen und Dauerbelastungen
  • Umgang mit starken Emotionen, Gelassen bleiben bei Streit, Vorwürfen etc.
  • Meistern von Schwierigkeiten, Problemen und großen Herausforderungen
  • Bewältigen von systemischen Belastungen (z. B. familiäre Probleme)
  • Wutgefühle, Hass und Ängste wandeln in ruhige, souveräne Reaktionen.
  • Führungskompetenz gewinnen, mehr Verantwortung übernehmen können.
  • Krisenfester werden, flexibler, kreativer und mutiger entscheiden.

Wer sich selbst gut führen kann, auch bei hoher Belastung ruhig bleiben und klar entscheiden kann, der kann auch besser mit anderen Menschen umgehen, Konflikte bewältigen und Führungsaufgaben übernehmen. Seelische Resilienz ist ein wichtiger Faktor in der Persönlichkeitsentwicklung und kann entscheidend für ihren Lebenserfolg und die Zufriedenheit mit sich selbst und dem eigenen Schicksal sein.

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