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Blog: Ideen zum Systemischen Coaching

Wirklichkeiten erkennen und Möglichkeiten erschaffen

Autor:   Reinhard Kotter Überarbeitete Fassung  |  29.09.2019  |  Kommentare: 0;

Systemisches Coaching - Mode, Masche oder Methode?

Image Gregory Bateson
WIKIPEDIA liefert zum Suchbegriff "Systemisches Coaching" einen bemerkenswerten Artikel. Zitat: "Systemisches Coaching bezeichnet allgemeine Beratungsgespräche bei alltäglichen Fragen der persönlichen Lebensführung im beruflichen und privaten Bereich. Es wird von einigen Kritikern als eine Wortschöpfung verschiedener kommerzieller Anbieter und Verbände zu Werbezwecken bezeichnet. Sie diene der [...] Differenzierung gegenüber konkurrierenden Coaching-Anbietern."

Diese fragwürdige Behauptung werde ich hier faktisch wiederlegen und nachweisen, dass Systemisches Coaching eine seriöse, eigenständige Richtung ist. Was sich seit 20 Jahren stetig weiter entwickelt und derart durchgesetzt hat, ist mehr als eine vergängliche Mode. Vielmehr ist systemisches Coaching eine sehr anspruchsvolle Veränderungsarbeit mit einem speziell qualifizierten Coach.

Was Systemisches Coaching ausmacht:   +|-
Autor:   Reinhard Kotter Überarbeitete Fassung  |  29.09.2019  |  Kommentare: 0;

Im Fokus: Akzeptanz-orientiertes Coaching

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"Akzeptanz-Coaching" gibt es m. W. weder als gängigen Begriff noch als beschriebene Methode Ich nutze den Begriff lediglich, um eine Coachingidee vorzustellen, die vor allem auf Achtsamkeit bzw Gewahrsein und Akzeptanz fokussiert.
Diese steht im Gegensatz zum "High Performance Coaching", das immer das vermeintlich Allerbeste aus sich bzw. aus dem "Humankapital" herausholen soll. Dasmag ja ein Motor des ökonomischen Wachstums sein, erzeugt aber auch Stress, Frustration und Burnout. Der Karriere durch Selbstausbeutung scheinen sich allerdings Menschen zuznehmend zu verweigern. Alternative Lebens-Strategien, die das Innehalten und Reflektieren, das Achtsam sein sowie das "Weniger ist oft mehr" präferieren, werden dagegen immer poulärer.

   >Zukunftsorientierung, Gewahrsein und Akzeptanz   +|-
Autor:   Reinhard Kotter Überarbeitete Fassung  |  29.09.2019  |  Kommentare: 0;

NLP-Coaching ohne explizit formulierte Ziele?

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In der westlichen Leistungsgesellschaft scheint es Konsens zu sein, dass ein Leben ohne klare, feste Ziele geradezus scheitern muss. Dabei liegt der Fokus auf dem Gewünschten, dem was noch nicht erreicht ist, dem zukünftigen Erfolg . Andere kulturelle Konzepte, die eher Gegenwartsbezogen sind, eher darauf gerichtet sind anzunehmen was ist, ohne gleich etwas Neues zuwollen, werden oft als "fatalistisch" abgewertet. Und dabei kann man sich auch noch auf Immanuel Kant berufen: "Der Ziellose erleidet sein Schicksal - der Zielbewusste gestaltet es".
Dabei geht es im Coaching öfter gar nicht primär um neue Ziele, sondern sondern der z.B. darum, dass ein Coachee etwas klären oder überprüfen möchte oder sich selbst besser zu verstehen wünscht. Ohne Zielfomulierung besteht kein Auftrag, so lernte ich es in meiner Coach-Ausbildung.    >Nachteilige Wirkungen der Zielorientierung   +|-

Die Bedeutung von Zielen im NLP-Coaching

Coaching könnte man definieren als: Zielorientierte Begleitung von Menschen in einem Veränderungsprozess (der i.d.R. zu einer konstruktiven Lösung führt.) Schematisch sieht im einfachsten Grundmuster so aus: Der Coachee definiert seinen Ist- und einen Sollzustand (Ziel). Aus dem Vergleich dieser Zustände ergibt sich in der Regel ein Defizit ( Bedürfnis, Veränderungswunsch). Durch Hinzufügen und Testen von geeigneten Ressourcen/Strategien soll das Ziel dann erreicht werden. Dieses Vorgehen folgt dem TOTE-Modell.
Oft werden im Coachingkontext Behauptungen verkündet wie: Ohne Ziel kein Auftrag / Ohne Ziele keine Motivation/ Ohne Zielstrebigkeit kein Erfolg / Ein Weg ohne Ziel führt ins Nirgendwo.
Ziele sind existentiell für das NLP-Coaching, das beweisen diese Zitate:


"Wenn NLP je in einem 3-Minuten-Seminar vorgestellt werden müsste, ginge dies ungefähr folgendermaßen. Der Vortragende würde drei Sätze über NLP sagen und dann an die Tafel schreiben:   Ziel  – Sinnesschärfe  – Flexibilität,  Ende des Seminars!" Sinngemäß aus: Neurolinguistisches Programmieren; von Seymour, O'Connor, dem viel genutzten NLP-Lehrbuch
Und in NLPedia - Die NLP Enzyklopädie heißt es:
"NLP basiert auf basiert auf 4 Grundprinzipien:  1.) der Zielorientierung  2.) der Wahrnehmung  3.) der Flexibilität und  4.) der Selbstver­antwortung.   D.h. im NLP sind Ziele grundlegend wichtig, da die Methode sich als zielorientiert versteht. Es geht um Ziele, Zukunft, Ergebnis, Lösung, ... im Gegensatz zu Problemen, Vergangenheit, Ursache, Grund/Begründung, ... gefunden auf: NLPedia

Die Bedeutung von Zielen im NLP ist auch historisch begründet. In den 70er Jahren war Psychotherapie vorwiegend problem- und vergangenheitsorientiert. Der Blick auf Ziele war deshalb neu und befreiend. Da ein zielorientiertes Vorgehen in Therapie und Beratung heute viel selbstverständlicher ist, lohnt sich auch ein Blick auf die Vor- und Nachteile einer Zielorientierung." Über die Nachteile einer Zielorientierung wird dann allerdings in diesem Artikel gar nichts gesagt. Dann möchte ich das einmal hier nachholen. Aber gibt es überhaupt solche Nachteile? Aber ja!   Ich möchte hier nur mal drei nachteilige Gesichtspunkte anführen, die mir spontan einfallen:

1. Ziele lenken den Fokus auf die Zukunft.

Die menschliche Wahrnehmungs- und Leistungsfähigkeit ist begrenzt Also kann man schlecht gleichzeitig auf zwei Zeitebenen agieren das wäre, metaphorisch ausgedrückt, der Versuch mit einem A..... auf zwei Pferden zu reiten. Ziele und Erfolge liegen in der Zukunft, nicht im Hier und Jetzt. Nur, je mehr ich in die Zukunft fokussiere, desto weniger erlebe ich den kostbaren Moment des JETZT, der einzigen Wirklichkeit, die ich haben kann. Und so kann ich sogar äußerst wichtiges Geschehen in der Gegenwart übersehen, weil ich konzentriert auf mein Zielbild schaue. Wir können immer wieder Menschen beobachten, die zwar gesteckte Ziele erreichen und dadurch Erfolg haben, aber gleichzeitig Partner, Liebe oder Freundschaften verlieren, einfach, weil ihr Fokus mehr in die Zukunft als auf die Gegenwartsbeziehungen gerichtet war. Zukunftsziele sind aber nur Konstrukte, nur Prognosen und perfekte Zielerreichungen sind eher unwahrscheinlich, denn, so sagt die Systemtheorie: In komplexen Systemen (wie dem Menschen und seinem Umfeld) sind Prognosen prinzipiell unsicher. Das ändert sich übrigens auch nicht, wenn man möglichst viele Faktoren berücksichtigt und versucht "Risiken auszuschließen"  – was ohnehin nicht geht. Das passt nicht so recht zum positivistischen Denken im NLP, der Ansicht, man müsse nur fest an sich und seine Ziele glauben, sie nur smart konstruieren, mit den optimalen Submodalitäten repräsentieren und/oder mit positiven Glaubenssätzen verankern, dann wäre ihre Realisierung nahezu sicher.

Unsere westliche Lebensweise ist generell Ziel- und Zukunftsorientiert, das nennen wir: Fortschritt. Stillstand bedeutet dagegen Rückschritt, das ist ein Glaubenssatz, der allgemein akzeptiert wird. Und so kann es Menschen schwerfallen, innezuhalten und den Moment zu zu erleben und zu genießen, den dann steht man still und die anderen ziehen die an Dir vorbei.
Ziele folgen aufeinander, der Erfolg von gestern ist schnell vergessen. »Wer seine Ziele erreicht, hat sie sich zu niedrig gesteckt.« sagt Herbert von Karajan. Also gilt es, die Ziele immer höher hängen, immer schneller, immer mehr Erfolge zu haben. Das kann funktionieren, ist aber gleichzeitig eine sehr effektive Formel für eskalierenden Stress, oft mit dem Ergebnis Burnout. Und die größten Ziele, die am höchsten hängen, die Metaziele, das sind die Visionen. Aber: »Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen« sagt Helmut Schmidt, der hatte wohl keine, genauso wie andere politische FührerInnen.
Irritierenderweise können aber auch Strategien wie: "Durchwurschteln, Aussitzen und Fahren auf Sicht", offensichtlich sehr erfolgreich sein, obwohl sie gar nicht wohlformuliert und lösungsfokussiert sind!

2. Ziel- und Erfolgsorientierung erzeugen Gier und Leid

Das lehren uns Buddhismus, Hinduismus, Taoismus und in letzterem gilt sogar: Der Weg ist das Ziel. Selbst Goethe scheint östlich zu denken, wenn er sagt: Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Das Sein hat in diesen östlichen Lehren mehr Bedeutung als das Haben, die Wirklichkeit im Jetzt zählt dort mehr als das trügerische Versprechen von Glückszielen, die angeblich in der Zukunft erfüllt werden. Konträr dazu erscheint unser westliches Konzept des des immer mehr Haben-wollens, das Märchen vom ewigen Wachstum. Tatsächlich aber folgt jedes Wachstum einer Kurve, die nach dem Scheitelpunkt wieder abfällt. Das Setzen immer neuer, höherer Ziele, sei es es in der Ökonomie oder der persönlichen Karriere, verbraucht übermäßig viele Ressourcen, erhöht ständig den Erfolgsdruck und steigert die Gefahr des Absturzes. Macht es Menschen wirklich immer glücklicher, wenn sie stetig neue Ziele verfolgen? Genug ist nicht genug, Genug kann nicht genügen, singt Konstantin Wecker und bringt es auf den Punkt. Das westliche Erfolgskonzept baut auf eine hochkomplexe Äquivalenz: Ziele > Lösungen>Erfolge > Fortschritt> Wachstum>Wohlstand>Glück, alles bedingt einander und weckt immer neue Bedürfnisse, Habgier und damit Leid. Dieses Prinzip setzt Menschen unter Druck, stresst und zwingt sie in einen fragwürdigen Wettkampf. Am Ende zählt in unserer Gesellschaft ja, wer gewinnt und oft gilt schon der Zweite als Verlierer. Und ein dritter Nachteil der Zielorientierung, findet sich leicht, wenn man genau hinschaut.

3. Fokussierung auf ein Ziel blendet andere Chancen aus.

Die konsequente Fokussierung auf ein Ziel bewirkt, dass andere Möglichkeiten, sogar potentiell "bessere Chancen", die sich ja jederzeit ergeben können, oft nicht wahrgenommen und somit auch nicht realisiert werden können! Ich biete hier mal meine provokante These an: »Ein Ziel ist nur irgendeine mentale Konstruktion die als das Zielzustand definiert und in die Zukunft projiziert wird..« Genauso ist ein Problem nur eine negative Vorstellung, die von Moment zu Moment immer wieder neu erzeugt werden muss, damit sie als (Dauer-) Zustand wahrgenommen werden kann. Den Problemen werden wiederum vermeintliche Ursachen in der Vergangenheit zugeschrieben. Diese Struktur findet sich auch im SCORE-Modell, dem Meta-Format für NLP-Veränderungstechniken, das, so Robert Dilts, auch der Organisation von Zielen dient.
Aber laut Systemtheorie gibt es keine Zustände, sondern nur Prozesse und auch die geschehen nur, wenn sie jemand beobachtet, bewertet und benennt.
Ziele und gewünschte Lösungen sind also Möglichkeitskonstruktionen und somit Prophezeiungen. Und es kommt noch schlimmer!
Nach der Kybernetik 2. Ordnung, gibt es in Systemen nur Wechselwirkungen keine linearen, kausal-logischen Folgen und somit auch keinen wirklichen Zusammenhang von Ursache in der Vergangenheit, Problem in der Gegenwart und Ziel und Lösung in der Zukunft.Dieser vermeintlich logische Zusammenhang hat nur eine narrative Funktion. All diese Konstrukte sind nur die Wirkung neuronaler Prozesse die immer "gerade jetzt" stattfinden.

4.Self fullfilling Prophecy - Wie mächtig sind Prophezeiungen?

Und spätestens jetzt kommt vielleicht Dein Einwand mit der angeblich so mächtigen "Self fullfilling Prophecy", die funktioniert doch und überhaupt wirkt ja auch das positive Denken so mächtig. Richtig, genau, so wie auch der Glaube, der ja auch nur Aberglaube ist, bekanntlich andauernd Berge versetzt. Und, Gott sei Dank, ist der Papst katholisch! Hier die herrliche Definition vom "Erfinder" Robert K. Merton himself:

"Die selbsterfüllende Prophezeiung ist anfänglich eine falsche Bestimmung der Situation, sie verursacht (aber) ein neues Verhalten, das bewirkt, dass die ursprünglich falsche Auffassung richtig wird. Die vordergründige Gültigkeit der selbsterfüllenden Prophezeiung führt eine Herrschaft des Irrtums fort. Denn der Prophet wird den tatsächlichen Gang der Dinge als Beweis dafür anführen, dass er von Anfang an recht hatte." gefunden auf:Wikipedia

Wunderbare Sache, oder? - oder doch nur schlicht ein zirkulärer Prozess, eine kalibrierte Endlosschleife mit der man sich immer wieder recht gibt? Jetzt hat aber besagter Mister Merton noch eine zweite These verfasst und die ist leider (und zu Unrecht) ziemlich unbekannt. Ich zitiere Wickipedia:

"Das Gegenstück der selbsterfüllenden Prophezeiung ist die 'suizidale Prophezeiung'. Sie ändert das menschliche Verhalten im Vergleich zu dem Weg, den es ohne die Prophezeiung genommen hätte, auf eine Weise, dass sie sich nicht erfüllt. Die Prophezeiung zerstört sich selbst." gefunden auf:Wikipedia

Ach herje! Eine nicht so tolle Prophezeiung , die erst schief geht und sich dann (zur Strafe?) selbst ermordet. Und dazu fügt dann Wikipedia an: "Dieser wichtige Typ [einer sozialen Prophezeiung] wird hier nicht betrachtet." - Mit so einer desillusionierenden These will sich wohl keiner auseinandersetzen, obwohl eigentlich wichtig. Think positiv!

5. Persönliche Anmerkung und Resumee

Ich möchte hier nicht grundsätzlich die Wichtigkeit von Zielen und lösungsorientiertem Vorgehen in der NLP-Veränderungsarbeit in Frage stellen, genauso wenig wie das positive Denken und die darauf beruhenden NLP-Vorannahmen und Techniken. Schließlich lehre und praktiziere ich ja das alles so seit 20 Jahren erfolgreich selbst!
Ich möchte diese Themen aber doch kritisch betrachten und Behauptungen über ihre tatsächliche Bedeutung und Wirkmächtigkeit relativieren dürfen. Zugegeben, das hätte ich auch weniger provozierend und ohne die Würze der Polemik verfassen können, aber dann wäre der Text langweiliger, oder? Un dann ist es mir auch ein Anliegen zu zeigen, dass ziel- und lösungsorientiertes Coaching nicht der einzige Weg ist, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen und dass, in bestimmten Fällen, konkrete Zielsetzungen sogar kontrainduziert sein können.

Autor:   Reinhard Kotter Überarbeitete Fassung  |  29.09.2019  |  Kommentare: 0;

Dein neuer Beruf - Systemischer Coach?

Bild: Paarcoaching >

Als Coach zu arbeiten gehört sicher zu den Tätigkeiten, die viele Menschen als besonders sinnvoll, erfüllend und interessant empfinden.
Einerseits können Sie damit anderen Menschen helfen, andereseits können Sie beim coachen etwas Faszinierendes erleben , was Sie sonst nie so zu sehen bekommen:
Sie tauchen in eines der faszinierendsten Gebiete überhaupt ein - die Seele des Menschen, die Welt des inneren Erlebens, der inneren Bilder und Emotionen    >Verhalten verstehen, Herausforderungen meistern   +|-


Autor:   Reinhard Kotter Überarbeitete Fassung  |  29.09.2019  |  Kommentare: 0;

Willkommen in meinem Blog!

Pflanzen-Keimling

Hier wird, so hoffe ich, ein aktiver Blog mit Fachartikeln zum Themenbereich Systemisches Coaching , praktische Coaching-Erfahrungen, Buch-Rezensionen, Systemische Aufstellungsarbeit, etc., entstehen.
fachlich substanzielle Gastartikel sind willkommen, bitte traut Euch! Ohne Feedback gibt es keine Entwicklung, also teilt hier Eure Ansichten mit!
Wer mich als Trainer und Coach kennt, weiß, wie wichtig mir der Austausch ist. Und so hoffe ich, dass dieses "Blog-Pflänzchen" dynamisch heranwächst zu etwas Größerem, zu einer Sammlung von wertvollen Beiträgen zur systemischen Veränderungsarbeit.

Reinhard Kotter
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Reinhard Kotter

Coaching-Praxis Freiburg

Vor 20 Jahren habe ich das Institut für systemisches NLP in Freiburg gegründet und widme mich seither theoretisch und praktisch dem Thema Systemisches Coaching und habe es in vielen Ausbildungen als Lehrcoach vermittelt. Ausgehend vom NLP, habe ich mir immer mehr systemische Methoden erschlossen, im Coaching eingesetzt und integriert.
Daraus entstand für mich das: Systemisch-integrative Coaching zu dem ich hier einige Beiträge posten werde.

> Coach-Profil und Methoden



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